Sterilisation:

Ist das Unterbinden des Eileiters beim weiblichen Tier bzw. des Samenstranges beim männlichen Tier.

Kastration:
Ist das Entfernen der Geschlechtsorgane beim weiblichen bzw. männlichen Tier.


Argumente dafür

  • Viele Hündinnen neigen 4-9 Wochen nach der Läufigkeit zur sog. Scheinträchtigkeit. Sie äußert sich psychisch (Nest bauen, Aggressivität, Apathie) und physisch (Anschwellen und Schmerzhaftigkeit der Milchdrüsen bis hin zur Milchsekretion)
  • Unkastrierte Hündinnen bilden deutlich öfter Mammatumore (Brustkrebs) bzw. Entzündungen der Gebärmutter aus.
  • je älter das Tier, desto risikoreicher die Operation
  • Die Blutungen 2-3mal jährlich empfinden viele Hundebesitzer als unhygienisch.
  • In der Stehzeit (gegen Ende der Läufigkeit) sind Hundewiesen bzw. freies Herumlaufen tabu, um ungewollten Nachwuchs zu vermeiden.


Argumente dagegen

  • Bei manchen langhaarigen Rassen mit seidigem Fell kann das so genannte Babyfell wieder stärker werden.
  • Die kastrierten Tiere neigen leichter zur Gewichtszunahme.
  • je nach OP-Methode zeigen 3% der Hündinnen sog. Harnträufeln (Incontinentia urinae).
  • Sie verlieren meist im Schlaf etwas Urin. Diese Folge lässt sich mit Medikamenten beheben.